: Gerader Rücken, hoher Rahmen
In Holland ist das Fahrrad nicht erfunden worden. Aber weil es dort keine Berge gibt, wurde es im letzten Jahrhundert zum Hauptverkehrsmittel für alle – vor allem auch die Frauen. Auch Königin Wilhelmina setzte sich auf den Sattel, in aufrecht-königlicher Haltung. Gangschaltung war überflüssig, Kettenschutz unerlässlich: Das Hollandrad leidet bis heute unter dem Oma-Image. Auf seiner wunderschönen Website unter www.rijwiel.net informiert Herbert Kuner umfassend über die bewegte Geschichte der niederländischen Fahrradfabriken. Kaum eine der großen Traditionsmarken hat den Trend zum modischen Mountainbike überstanden. Ob das ein Fortschritt ist, wird man beim Anblick der Fotos bezweifeln. niklaus@taz.de
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen