: Gelbe Aktie ist für alle da
FRANKFURT/MAIN ddp/taz ■ Jeder Privatanleger, der Aktien der Deutschen Post gezeichnet hat, kann mit einer Zuteilung rechnen. Bankexperten bestätigten gestern einen entsprechenden Bericht des Magazins Telebörse. Ein Manager erklärte, es werde nicht zu einer Verlosung der Aktien kommen. Allerdings bekommen die Privatanleger auch nicht so viele Aktien, wie sie bestellt haben. Der genaue Zuteilungsschlüssel und der Ausgabepreis werden am Samstag festgelegt. Das könnte auf ein ähnliches Verfahren wie bei der Platzierung der dritten Tranche der Deutschen Telekom im Juni dieses Jahres hinauslaufen. Damals erhielt jeder Privatanleger mindestens 25 Aktien plus 20 Prozent des zusätzlichen Auftragsvolumens. Heute ist der letzte Tag der „Gelbphase“: dann steht die Post-Ampel für Privatanleger auf rot, während institutionelle Investoren noch bis morgen Zeit haben, zu zeichnen. Am Montag wird die Aktie dann zum ersten Mal an der Börse gehandelt. THM
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen