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Geiselnahme in spanischer Schule

BARCELONA dpa ■ Nach einer Geiselnahme in einer kirchlichen Schule nahe Barcelona stehen Eltern und Schüler unter Schock. Nach dem unblutigen Ende des Dramas noch am Montagabend wollten einige Eltern ihre Kinder am Dienstag nicht in die Schule im Vorort L’Hospitalet de Llobregat bringen. Am Vortag hatte ein 17-Jähriger, mit einem Messer bewaffneter Exschüler 20 Kinder und deren Lehrerin in ihrer Klasse als Geiseln genommen. Einem als Bote getarnten Zivilfahnder war es nach vier Stunden gelungen, den als Problemkind beschriebenen Kidnapper zu überwältigen, als er ihm wie gefordert eine Pizza brachte. Für die Freilassung der acht bis zehnjährigen Schüler hatte der Geiselnehmer zunächst 1,5 Millionen und einige Zeit darauf noch 6.000 Euro Lösegeld gefordert. Als Motiv gab er Geldsorgen an. Zugleich prahlte der Kidnapper aber mit seiner Tat und freute sich über den Medienrummel.