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Gegen NPD-Kandidat Roeder wird ermittelt

Schwerin (AFP) – Die Staatsanwaltschaft Schwerin hat Ermittlungen gegen den Neonazi Manfred Roeder wegen des Verdachts auf Volksverhetzung eingeleitet. Roeder wird vorgeworfen am Wochenende auf einer NPD-Wahlveranstaltung im westmecklenburgischen Upahl den Völkermord an den Juden geleugnet und das Reden darüber als „Humbug“ bezeichnet zu haben, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft gestern mitteilte. Der 68jährige Rechtsextremist kandidiert im Wahlkreis Stralsund/Rügen auf der Liste der NPD. Die vom LKA geführten Ermittlungen sollen „beschleunigt abgeschlossen werden“, da die Beweislage recht eindeutig sei. Roeder war 1982 wegen Rädelsführerschaft bei einem Anschlag auf ein Hamburger Ausländerwohnheim verurteilt worden, bei dem zwei Menschen starben.

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