Fußball-WM in Kanada: DFB-Frauen treffen auf Schweden

Die WM-Vorrunde ist abgeschlossen. Als letzte Teams qualifizierten sich am Mittwoch Frankreich, England, Kolumbien und Südkorea für das Achtelfinale.

Silvia Neid

Freut sich schon auf Schweden: Bundestrainerin Silvia Neid Foto: ap

OTTAWA dpa | Die deutschen Fußballerinnen treffen im WM-Achtelfinale am Samstag in Ottawa auf Schweden. Das ergab sich aus den letzten Vorrundenspielen der Gruppen E und F am Mittwoch. Die Schwedinnen profitierten als Dritter der Gruppe D davon, dass am Mittwoch in Kolumbien nur noch ein weiterer Gruppen-Dritter unter dem Strich besser abschnitt.

„Schweden hat große Qualität in der Mannschaft. Spiele gegen sie waren immer umkämpft und eng“, sagte Bundestrainerin Silvia Neid in einer ersten Reaktion. „Ab jetzt heißt es, auf den Punkt alles abzurufen, Leidenschaft zu zeigen und alles zu geben. Und dann entscheidet die Tagesform, wer ins Viertelfinale einzieht.“

Neben Kolumbien (Gruppe F) und Schweden (D) komplettieren die Niederlande (A) und die Schweiz (C) das Quartett der besten Gruppen-Dritten, die den Sprung in die Runde der besten 16 Mannschaften schafften. Bei dieser Kombination sah das FIFA-Reglement den Dritten der D-Gruppe als Gegner der DFB-Auswahl von Silvia Neid vor, die ihre Gruppe B als Sieger abgeschlossen hatte.

Am letzten Spieltag der WM-Vorrunde schafften neben den bereits als Achtelfinalist feststehenden Brasilianerinnen auch Südkorea mit einem 2:1 (0:1)-Sieg gegen Spanien sowie Frankreich und England den Einzug ins WM-Achtelfinale.

Die Achtelfinal-Paarungen lauten:

Deutschland – Schweden, China – Kamerun, Brasilien – Australien, Frankreich – Südkorea, Kanada – Schweiz, Norwegen – England, USA – Kolumbien, Japan – Niederlande

Die Französinnen gewannen in Ottawa leicht und locker 5:0 (4:0) gegen Mexiko. Marie Laure Delie gelang nach 34 Sekunden das zweitschnellste Tor der WM-Geschichte. Nach dem Eigentor der Mexikanerin Jennifer Ruiz (9.) erhöhten Eugenie Le Sommer mit einem Doppelpack (13./36.) und Amandine Henry (80.) zum 5:0-Endstand.

England qualifizierte sich dank des gleichzeitigen 2:1 (2:0)-Erfolgs in Montreal gegen Kolumbien als Gruppen-Zweiter für die K.o.-Runde. Karen Carney (15.) und Fara Williams (38./Foulelfmeter) trafen für die Britinnen, Lady Andrade (90.+4) verkürzte in der Nachspielzeit. Da die Kolumbianerinnen bereits vorher vier Zähler auf dem Konto hatten, geht auch für sie das Turnier weiter.

Spannend ging es auch in der Gruppe E zu. Brasilien gelang dank des Siegtores von Raquel Fernandes (83.) in Moncton mit dem knappen 1:0 (1:0) gegen WM-Neuling Costa Rica der dritte Vorrundensieg. Südkorea eroberte den zweiten Platz mit einem 2:1 (0:1) gegen Spanien. Die Südeuropäerinnen gingen zwar durch die für Frankfurt spielende Veronica Boquete (29.) in Führung, doch Sohyun Cho (53.) und Sooyun Kim (78.) drehten den Spieß noch um.

Ausgeschieden sind am Mittwoch neben Thailand, das sich noch Hoffnungen auf einen Platz unter den vier besten Gruppen-Dritten gemacht hatte, Mexiko, Spanien und Costa Rica.

Einmal zahlen
.

Fehler auf taz.de entdeckt?

Wir freuen uns über eine Mail an fehlerhinweis@taz.de!

Inhaltliches Feedback?

Gerne als Leser*innenkommentar unter dem Text auf taz.de oder über das Kontaktformular.

Wir würden Ihnen hier gerne einen externen Inhalt zeigen. Sie entscheiden, ob sie dieses Element auch sehen wollen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Wir würden Ihnen hier gerne einen externen Inhalt zeigen. Sie entscheiden, ob sie dieses Element auch sehen wollen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Bitte registrieren Sie sich und halten Sie sich an unsere Netiquette.

Haben Sie Probleme beim Kommentieren oder Registrieren?

Dann mailen Sie uns bitte an kommune@taz.de.