: Friedhof am Firmament: Ewiges Leben im Weltraum
Für Menschen, die in den Himmel kommen wollen, gibt es jetzt einen Schleichweg ins Paradies: Für 3.900 Dollar befördert die Firma Celeste aus Palm Bay (Florida) ihre sterblichen Überreste in den Weltraum. Das Unternehmen, gegründet von dem ehemaligen „Apollo“-stronauten Donald K. Slayton, garantiert, daß die in fünf Zentimeter langen Titan-Urnen untergebrachte Asche mindestens 63 Millionen Jahre die Erde umkreist. In einer Höhe von 3.100 Kilometern und mit einer Geschwindigkeit von 2 Stunden 40 Minuten pro Erdumkreisung. Die Hinterbliebenen erhalten eine Himmelskarte, mit der sie den Friedhof am Firmament ausmachen können. In den nächsten Jahren plant Slayton Großbegräbnisse, bei denen jeweils 10.000 Seelen in einem Satelliten von einer Conestoga-2-Rakete das letzte Geleit gegegeben werden soll. Da schon 1.600 dieser Raketen problemlos gestartet seien, könne ein Begräbnis ohne Panne garantiert werden. Motto der Weltraum-Bestatter: „Celestrial burning — nearer to paradise“.
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