Fremd-Inspiration bei neuem Videoclip: Beyoncé des Plagiats beschuldigt
Eine belgische Choreografin beschuldigt die US-Sängerin Beyoncé Knowls des Plagiats. Die gibt die Fremdinspiration gerne zu - das sei doch auch Werbung für die Choreografin.
Bild: dapd
LOS ANGELES afp | Die US-Sängerin Beyoncé hat zugegeben, sich bei ihrem Video "Countdown" von der belgischen Choreografin Anne Teresa De Keersmaeker inspiriert haben zu lassen. Dies sei aber nur einer der verschiedenen Einflüsse auf ihren Clip gewesen, erklärte Beyoncé am Dienstag.
Sie habe sich vor allem aus den 60er und 70er Jahren anregen lassen, von Brigitte Bardot, Andy Warhol, Twiggy und Diana Ross. Der Clip sei bereits von mehr als zwei Millionen Menschen angesehen worden und deshalb letztlich auch Werbung für die belgische Choreografin, fügte der R&B-Star hinzu.
De Keersmaeker beschuldigt Beyoncé zwei ihrer Choreografien, "Rosas danse Rosas" und "Achterland", plagiiert zu haben. Ihre Tanzkompagnie hatte am Montag erklärt, ein Anwalt prüfe mögliche Rechtsmittel. Eine Pressesprecherin sagte, man habe in dem Clip "mehr als nur Ähnlichkeiten" gefunden.
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De Keersmaeker war Schülerin des Choreographen Maurice Béjart und gründete 1983 ihre eigene Tanzkompanie Rosas. Mit ihr ist sie seit 1992 fest am Brüsseler Théatre Royal de la Monnaie stationiert, wo sie auch die internationale Schule für modernen Tanz P.A.R.T.S. (Performing Arts Research & Training Studio) führt.
Die Fachwelt schätzt De Keersmaeker für ihre Präzision. Mit ihren Produktionen wird sie egelmäßig auf internationale Theater- und Tanzfestivals eingeladen.
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