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Klar, soccer has no gender. Aber zwei schwule Fußballer in einem Team – geht das? Hannah Beckmanns Story erhielt den Publikumspreis beim Open Mike ’25
Von Hannah Beckmann
Als Marlon 14 war, hatte er seine erste Freundin. Es war aufregend. Er hat sie überallhin mitgenommen. Am liebsten als seinen Handyhintergrund. Am zweitliebsten zum Vortrinken. Christin saß dann auf seinem Schoß, genau wie Malin auch auf Janniks Schoß gesessen hatte. Zumindest die paar Male, die sie Zeit hatten für solche Sachen. Vortrinken. Und Hauspartys.
Marlon und die anderen waren nämlich sehr beschäftigt zu der Zeit. Sie trainierten für die Meisterschaft. Jede Saison aufs Neue war ihr Ziel, ganz oben zu stehen, die Schale, die natürlich keine Schale war, zu küssen. Und dieses Mal hatten sie wirklich eine Chance. Marlon kann sich noch erinnern, dass Christin damit nicht ganz zufrieden war, sie würden sich ja kaum alleine sehen, wann hätten sie denn endlich mal ein echtes Date, nur sie zu zweit?
Aber Marlon war nun einmal Fußballer und auch nicht irgendeiner, sondern einer mit Karriereaussichten. Er hatte viermal in der Woche Training, an den Wochenenden Spiele, und dazwischen hatte immer irgendwer Geburtstag.
„Für Romantik und so Sachen hab ich keine Zeit“, hat er gesagt, und irgendwann hatte sie’s dann auch verstanden. So ist das eben, wenn man einen Typen datet, der vielleicht ein Großer werden wird. Sie hatte ja auch Vorteile davon. Auch wenn sie das am Ende anders dargestellt hat, aber währenddessen, da war alles gut.
Als Marlon 16 war, hatten sie einen Skandal bei der Fortuna. Zwei Lesben machten Stimmung gegen den Verein. Sie hatten sich auf die Annonce hin gemeldet. Fortuna sucht Gasteltern: Nehmen Sie einen jungen Spieler aus dem Leistungszentrum auf und werden Sie ein Teil seiner Erfolgsgeschichte.
Dreimal schon hätten sie sich angeboten, sagten Gisela und Marianne der Lokalpresse.
Eigentlich hießen die beiden anders, Gisele und Mariam, glaubt Marlon, aber im Verein unter den Jungs waren sie irgendwann nur noch die gute Gisela und Mutti Marianne. In jedem Fall warfen die Frauen dem Verein Diskriminierung vor.
Seit Jahren schon bekämen sie mit, dass Menschen, die bereit seien, junge Spieler aufzunehmen, fehlen. Zwei Familien, die sie kennten, hätten inzwischen einen Jungen aufgenommen, „die Einzigen, die immer wieder Absagen bekommen, sind wir.“
„Und die Begründungen?“
Wir danken Ihnen herzlich für die Antwort auf unsere Annonce. Bedauerlicherweise befindet sich die angegebene Wohnadresse außerhalb des akzeptierten Radius, weshalb eine Vermittlung in diesem Fall nicht möglich war. „15 Minuten“, verkündet Marianne der Lokalpresse, „so lange braucht man mit dem Fahrrad bis zum Trainingsplatz. Zehn, wenn man ein Leistungssportler ist.“
Der Einzige unter den Jungs, der ihr Gejammer nicht peinlich fand, war Jannik. An einem Tag − sie kamen gerade aus der Dusche und Jannik stand mit seinem Handtuch um den Hals in der Kabine vor den anderen − sagte er auf einmal: „Ernsthaft, Jungs, ich finde es eigentlich überhaupt nicht witzig.“
Marlon schaute rüber zu den anderen. Halb, weil er gespannt war, wie sie reagieren würden, halb, weil er auch einfach keine Lust hatte, auf Janniks Schwanz zu starren. War ihm sowieso nicht klar, wieso der keine Hose anzog, wenn er anfing, über Homosexualität zu diskutieren. Merkwürdigerweise reagierten aber weder Armin noch Tobias auf Janniks Penis, entweder weil Jannik nicht den Anschein machte, dass er sich von einem blöden Witz zum Opfer machen ließ, oder aber weil sich alle, ohne dass sie je drüber gesprochen hatten, einig waren, dass Jannik, völlig objektiv gesehen, den schönsten und den unauffälligsten von allen hatte.
„Aber denkst du echt, die haben die Lesben deshalb abgelehnt?“, fragt Armin, worauf Tobi plötzlich anfängt, eine Story zu erzählen. Ein Kumpel von ihm, „der kommt irgendwo da her, wo deine Eltern auch herkommen“, Tobi zeigt auf Armin, Armin zieht die Augenbrauen hoch. „Nee, warte“, blockt ihn Tobi ab. „Lass mich mal kurz erzählen. Also, er ist mit dem Bus gefahren, hier auf der Ecke, mit dem 142er …“
„Tobias, ernsthaft, ich hoffe, die Geschichte lohnt sich“, unterbricht ihn Armin. „Warte“, wiederholt Tobi, ein bisschen dringlicher als eben noch. „Mein Kumpel Reza sitzt also im 142er, und eine alte Frau sitzt neben ihm, mit braunem Lippenstift, hat er gesagt, aber das ist für die Story nicht so wichtig.“ Tobi linst zu Armin rüber, Armin schiebt die Zunge von der einen Wangentasche in die andere.
„Wichtig ist“, fährt Tobi fort, „dass diese Rentnerin sofort nach ihrer Handtasche gegriffen hat. Sie hat sie unter ihren Arm geklemmt und behauptet, sie müsste an der nächsten Haltestelle raus. Dann ist sie nach hinten, hat sich wieder hingesetzt und ist noch drei Stationen mitgefahren. Rassistisch, meinte Reza, aber ich hab mir gedacht, vielleicht war die auch einfach alt und hat erst nach dem Aufstehen gemerkt, dass sie schon wieder viel zu früh zum Ausgang ist, was scheiße war, weil sie mit ihrem Rücken oder ihrer Hüfte − oder was weiß ich − doch gar nicht lange stehen kann.“
„Verstehe.“ Armin kramt in seiner Sporttasche.
„Nein, nicht verstehe.“ Jannik hat sich etwas angezogen, Klopp sei Dank. „Ich wette, wenn wir sie gefragt hätten, hätte sie gesagt oder mindestens gedacht, dass es genau deswegen war.“
„Deswegen?“ Armin kramt noch immer in der Sporttasche, obwohl er längst schon alles durchgesehen haben muss. „Dann sag auch, was du damit meinst!“ „Na gut“, mischt Tobi sich schon wieder ein. „Fragen wir halt.“ „Die Rentnerin?“ „Wie soll das gehen? Nein. Herrn Wienert meine ich.“
Herr Wienert sitzt in seinem Büro im Nachwuchsleistungszentrum. Er trägt eine Krawatte, was ein bisschen komisch ist, weil Wienert eigentlich immer Fliege trägt. Einen Fliegenfuß hat Marlons Oma ihn deshalb genannt und auch, weil sie ihn wirklich gar nicht leiden konnte, dieses eine Mal, dass sie ihn überhaupt gesehen hat.„Wir wollen euch ein Umfeld bieten, in dem ihr euch ausschließlich auf den Fußball konzentrieren könnt“, sagt Wienert.
„Bei derartigen Entscheidungen geht es nicht um persönliche Faktoren, es geht um das System als Ganzes. Ihr spielt inzwischen auf einem Niveau, wo Belastungsfaktoren, die vermieden werden können, vermieden werden sollten. Und dazu zählen nun mal auch politische Fragen. Aber das heißt natürlich nicht, dass der Verein etwas gegen queere Menschen hat.“ Er betont die Silben so, als hätte er stattdessen Biere sagen wollen.
„Deshalb gibt es jetzt ja auch diese Kampagne. Fortuna for everyone und gegen rechts. Cause football has no gender und Rassismus kassiert Rot.“ Die Jungen nicken und die Jungen sagen danke, „danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben.“
geb. 1993, studierte Medizin in Hamburg, Literarisches Schreiben in Leipzig und arbeitet in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Ihre künstlerischen Arbeiten waren u.a. in der BELLA triste, manuskripte und den metamorphosen zu lesen, auf Bühnen zu sehen und als Hörspiel bei Deutschlandfunk Kultur zu hören. Derzeit schreibt sie an ihrem Debütroman.
taz Publikumspreis: Mit dieser Erzählung gewann Hannah Beckmann im November den Publikumspreis beim Festival Open Mike in Berlin, den die taz zusammen mit dem Open Mike auslobt. Wer ihn unter den Teilnehmer*innen des alljährlichen Literaturwettbewerbs bekommt, entscheidet eine unabhängige Jury aus Leser*innen. Zum Preis gehört der Abdruck des Textes. Herzlichen Glückwunsch!
„Ist doch selbstverständlich.“
Alle nacheinander stehen sie auf. Kurz bevor sie aus der Tür sind, dreht Marlon sich noch einmal um. „Ich finde übrigens, die Fliege steht Ihnen besser. Passt auch besser zum Gesamtpaket.“ Er lächelt und dann geht er seinen linken Fuß trainieren.
Als Marlon 17 war, hatte er seine erste Freundin, die ihm sagte, er sei ein Arsch. „Wieso“, fragt Marlon und so richtig kann er’s wirklich nicht verstehen. „In deinem Kopf geht es die ganze Zeit um dich, du gibst mir überhaupt nicht das Gefühl, begehrenswert zu sein, und immer, wenn ich frage, ob wir etwas machen wollen, fragst du zuerst die Jungs, ob für den Tag schon was geplant ist. Ich fass es nicht, dass ich das überhaupt so lange − aber jetzt ist wirklich Schluss.“
„O. k.“, sagt Marlon, „wenn du das so siehst.“ Das könne er ihr glauben, dass sie das so sehe, antwortet ihm Silay und verlässt das Haus. Sobald er zugeguckt hat, wie sie auf ihr Fahrrad ist und weg, textet er Jannik.
Jannik, textet er, findest du auch, ich bin ein Arsch?
Nee, finde ich nicht, antwortet Jannik.
Why?
Egal
Egal?
Ich muss einfach nur lernen wie ich einer Frau beweisedass ich auf sie steheKannst du mir das beibringen?MarlonBrudi
Weiß nicht, ob man so was lernen kann
Marlon?
Geht’s dir gut?
Als Marlon 18 war, hatte er eine Phase, die ganz komisch war. Einen Defekt hat Marlon es genannt, eine Anwandlung hat seine Mutter es genannt, und für den Psychologen aus dem Leistungszentrum war es eine Schweißphobie. Auf jeden Fall hatte Marlon ein Problem mit nasser Männerhaut.
Beim Jubeln nach dem Tor war’s noch okay, da war der Kopf wie ausgeschaltet, da haben sich einfach alle aufeinander drauf geschmissen, ganz egal. Aber sobald er bei einem Freistoß oder einer Ecke die Körperteile seiner Teamkollegen an den eigenen gespürt hat, wurde es schlimm.
Ihre glitschig-nassen Unterarme, wie er ihren Atem auf der Haut in seinem Nacken spüren konnte. Im Laufe der Saison wurde er immer schneller. Eigentlich war er ein Aufräumer, ein Akkurater, einer, der in jeden Zweikampf ging. Und dann ist er auf einmal nur noch an der Seitenlinie auf und ab. „Was bist du denn so zappelig“, fragte ihn Ruben. Ruben, der von seiner Wandlung irritiert war, der sie aber irgendwann zu akzeptieren schien.
Auf jeden Fall holte er Marlon aus dem Mittelfeld und machte ihn zum Flügelstürmer. Marlon schoss die Freistöße, er schoss die Ecken und er flitzte wie ein Irrer, vor seiner eigenen Angst davon. Und irgendwann hatte die Angst genug und blieb zurück. Ein Hoch auf Monster Energy. Ein Hoch auf Proteinriegel.
Als Marlon 13 war, hatte er seine erste nennenswerte Erektion. Es war die Zeit des Sonnenaufgangs und neben ihm auf der Matratze lag sein Kumpel Jannik. Die Decke war ihm runter, bis knapp unter den Rippenbogen gerutscht und seine Brustmuskeln wölbten sich leicht nach vorn.
Schon damals, schon mit 13, ist Jannik neben dem Training noch ins Fitti: „Pumpen, das ist was völlig anderes als das Krafttraining im Zentrum, gar nicht zu vergleichen.“
Ein Ring aus Gänsehaut hat sich um seine Brustwarzen gebildet, eine Ansammlung von kleinen Knubbeln, die zusammen mit dem Nippel − Marlon kann es nicht mal richtig denken, weil es schon in seinem Kopf so übertrieben mädchenmäßig klingt, aber egal, so sieht es nun mal aus, wie eine braune Pusteblume sieht es aus. Nur so zum Spaß schiebt Marlon seine Lippen vor und pustet sachte, ganz, ganz sachte auf die Brustwarze von Jannik.
Mit halb zusammengekniffenen Augen schaut er dabei zu, wie minikleine Knubbel auf der Haut von seinem Freund entstehen. Wie nennt man diese Dinger gleich? Stängel, Blüte, Samen, Samen, oder? Ja, er pustet noch einmal und dann fühlt es sich an, als hätte er mit seinem Becken einen Elektrozaun berührt. Der Strom fließt durch den ganzen Körper, wie von selbst zieht Marlon sich zusammen und beugt den Oberkörper vor, so weit, dass seine Lippen beinahe Janniks Haut berühren, er müsste nur die Zunge rausstrecken und − Junge, what the fuck.
Mit einem Ruck lässt Marlon sich zurück ins Kissen fallen und reibt sich mit der Hand übers Gesicht. Hat er gerade ernsthaft an der Brustwarze von seinem Freund geleckt? Mit einem Pochen in der Leistengegend liegt er da und wartet, wartet, dass sein Körper sich beruhigt. Als er genug hat, steht er auf und geht ins Badezimmer, hält den Duschkopf geradewegs auf seinen Schritt und stellt auf kalt.
Mit einem Handtuch um die Hüften kommt er zurück ins Zimmer. Jannik wird gerade wach. Seine Körperhaltung, seine Miene, seine Stimme, alles dünstet schlechte Laune aus. Er habe irgendeinen Scheiß geträumt, sagt Jannik, welchen, das will Marlon lieber gar nicht wissen. Was, wenn er geträumt hat, dass sein eigener Kumpel ihm den Nippel ableckt, während er sich nicht dagegen wehren kann.
Was, wenn er geträumt hat, dass sein Teamkollege an ihm rumgenuckelt hat, als wär er seine gottverdammte Mutter, holy shit, irgendwas ist anders als gerade eben noch, Marlons Lunge fühlt sich an, als wäre sie in einem Loop gefangen.
Marlon atmet, aber irgendwie weiß er auf einmal nicht mehr, wie das richtig funktioniert. Er beugt sich vor, er stützt die Hände auf die Knie, aber der Loop wird immer weiter wiederholt. Seine Atmung ist ein Strudel, seine Atmung ist ein Strudel, der ihn runterzieht.
„Ey, Marlon, alles klar?“ Jannik steht vor ihm, Jannik beugt sich zu ihm runter, Jannik legt ihm seine Finger auf den Unterarm. „Nimm deine Hand da weg“, zischt Marlon, hebt den Blick und schaut direkt in Janniks Augen. Freeze. So muss dich ein Reh anschauen, kurz bevor es über deine Motorhaube fliegt. Der Schreck verzögert Janniks Reaktion, er macht einen Schritt nach hinten, wendet seinen Kopf in Richtung Tür: „Frau Andersson“, ruft er.
„Du sollst mich Wiebke nennen“, kommt es von unten.
„Ja.“
„Was ist?“
„Ich glaube, Marlon geht’s nicht gut.“
Von diesem Tag an haben sich ihre Körper nur noch auf dem Fußballplatz berührt. Bei der Begrüßung vor dem Training (Faustschlag), bei den Standards − und beim Torjubel natürlich. Da hat Jannik sich vor Freude einmal sogar auf ihn draufgelegt. Oi, hat Marlon sich gedacht, das ist jetzt schon ein bisschen doll.
Als Marlon 21 ist, hat Jannik ihm das Herz gebrochen. Marlon ist der Überzeugung, dass es irgendwas mit seinem Penis und mit seinen Brustmuskeln zu tun hat. Dass Typen, die so schön sind, Schwierigkeiten haben zu lieben, weil sie nie gelernt haben, wie sie mit Abweisungen umgehen sollen. Jannik sagt natürlich, das sei Scheiß. Marlon hätte einfach nur zu ihnen stehen müssen. Für Versteckspielen seien sie nämlich beide zehn Jahre zu alt.
„Aber das hab ich doch gemacht“, hat Marlon losgeschrien und theatralisch auf den Schrank gezeigt. Den Schrank, in dem er seine Trainingskleidung lagert. „Klar, nachdem sie dir gesagt haben, dass sie dich nicht in die erste Mannschaft holen. Aber davor?“ Jannik schaut zur Seite. „Irgendwann ist der Zug in Richtung Zukunft einfach abgefahren.“
Das hat er wirklich so gesagt. Der Zug in Richtung Zukunft ist abgefahren, weil Marlon nicht sofort allen erzählen wollte, dass er, dass sie beide – scheiße, wieso ist er nicht mal in der Lage, es zu denken? Schwul, denkt Marlon, extra laut, als hätte er gebrüllt. „Das klingt so hässlich, Jannik.“
„Nein, das ist bloß die Gesellschaft, die dafür gesorgt hat, dass du dieses Wort für hässlich hältst, ein Wort allein ist niemals hässlich. Es ist immer schön, bevor es von den Menschen falsch verwendet wird.“
Er ist viel zu poetisch für einen Fußballer, denkt Marlon. Er hätte lieber Philosoph werden sollen. Oder Professor. Oder Penisdouble. Penisdouble hätte er werden sollen, für Ryan Gosling oder Daniel Craig. Das wär es doch gewesen für dich, Jannik. Dann wären wir uns wenigstens auch nie begegnet. Dann hätte ich mit Sicherheit einen Profivertrag bekommen. Dann müsste ich jetzt nicht noch einmal ganz von vorne anfangen.
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