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Forschung ohne ABM?

■ Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften gefährdet

Berlin. Vom ABM-Bewilligungsstopp sind Langzeitvorhaben der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften betroffen. Wie die Koordinierungs- und Aufbauinitiative für die Forschung in den neuen Bundesländern (KAI e.V.) mitteilte, sei die Bestandssicherung von zwei Bibliotheken der ehemaligen DDR- Akademie durch das voraussichtliche Auslaufen von acht ABM- Verträgen gefährdet. Die Bibliotheken für Deutsche Geschichte und für Sprachwissenschaft seien unentbehrliche Arbeitsgrundlage für die von der ehemaligen DDR- Akademie übernommenen Langzeitvorhaben der Berlin-Brandenburgischen Akademie.

Zu den KAI-Projekten, die nach dem jetzigen Stand der Dinge ihre Arbeit einstellen müssen, würden das Russisch-Deutsche Wörterbuch und ein Informations- und Rechenzentrum gehören. Damit würde Rechen- und Softwareentwicklungs-Kapazität für den Universitätsstandort Adlershof nicht mehr zur Verfügung stehen. Insgesamt müssen bereits zu Ende März elf KAI-Projekte mit insgesamt 72 Stellen ihre Arbeit abbrechen. 13 weitere Projekte seien im Februar verlängert worden, jedoch nur für sechs Monate. dpa

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