piwik no script img

Flüchtlingsunterkunft in HamburgDer Brand war gelegt

In einer Notunterkunft für Flüchtlinge in Hamburg sind vierzehn Wohncontainer ausgebrannt. Die dort lebenden Flüchtlinge konnten sich in Sicherheit bringen.

afp | In einem Hamburger Flüchtlingslager im Stadtteil Sülldorf sind am Samstagabend 14 Container komplett ausgebrannt.

Von den 25 Bewohnern der Container sei niemand verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher. Den Angaben zufolge ist ein fremdenfeindlicher Anschlag definitiv auszuschließen; das Feuer sei aus der Unterkunft heraus gelegt worden.

Ein ursprünglich festgenommener Mann sei aber nach wenigen Stunden wieder freigelassen worden. Die Staatsanwaltschaft sehe nach der Befragung zumindest vorerst keinen dringenden Tatverdacht gegen den Mann, sagte der Polizeisprecher.

Fünf Bewohner der Container-Siedlung seien in andere Unterkünfte verlegt worden, 20 seien bei Bekannten auf dem Gelände der Erstaufnahmeeinrichtung eingezogen.

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen

Mehr zum Thema

0 Kommentare