: Flucht nach Italien vereitelt
ISTANBUL/ROM dpa/afp ■ Die türkische Küstenwache hat am Samstag die Flucht von 231 Migranten nach Italien vereitelt. Die aus der Türkei und mehreren asiatischen Ländern stammenden Flüchtlinge waren angeblich aus Istanbul an die Mittelmeerküste gebracht worden, von wo aus sie in See stechen sollten. Nach Angaben der Behörden wurden 63 Menschen an Bord eines 30 Meter langen Schiffes festgenommen. Die übrigen Flüchtlinge wurden am Ufer in Gewahrsam genommen. Zuvor waren 200 Flüchtlinge bei Lecce an der süditalienischen Adriaküste an Land gegangen. Nach Polizeiangaben hatte die Küstenwache das Boot mit irakischen Kurden an Bord bereits in der Nacht entdeckt. Die Gruppe gab an, vor fünf oder sechs Tagen im türkischen Izmir in See gestochen zu sein.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen