Fall Yilmaz: Schulklasse protestiert
„Zutiefst unmenschlich“
Die Schulklasse des am 23. Oktober in die Türkei abgeschobenen Samet Yilmaz hat mit einem offenen Brief gegen „diesen menschenunwürdigen Vorgang“ protestiert. Die Familie Yilmaz war trotz tags zuvor erteilter Duldung um zwei Uhr nachts in ihrer Wohnung festgenommen und in den Flieger nach Ankara gesetzt worden (taz berichtete). Die Kinder der Klasse 2b der Schule Thadenstraße, die Samet Yilmaz besuchte, „vermissen ihn sehr und können nicht verstehen, warum es ihm nicht erlaubt war, sich zu verabschieden“. Sie schreiben, egal, welche Gründe es für die Ausweisung gegeben habe, „die zutiefst unmenschliche Form dieser Abschiebung erfüllt uns mit tiefer Trauer und großem Misstrauen gegenüber unserem neuem Senat und seiner Behörden“. hedi
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