: „Fall Orlowsky“
■ Ermittlungen werden eingestellt
Die Staatsanwaltschaft beim Landgericht hat das Ermittlungsverfahren gegen den ehemaligen Kreuzberger Baustadtrat Werner Orlowsky eingestellt. Dies teilte der Anwalt des 65jährigen am Wochenende mit. Wie berichtet, war Orlowsky von der Baufirma Ellinghaus beschuldigt worden, im Oktober 1992 ein internes Protokoll der Firma entwendet zu haben. Obwohl die Polizei bei ihren Ermittlungen Zweifel äußerte, daß die Papiere bei dem Einbruch tatsächlich entwendet wurden, veranlaßte Oberstaatsanwältin Riebschläger eine Hausdurchsuchung bei Orlowsky. Wie sein Anwalt mitteilte, habe Oberstaatsanwalt Wolke die Anregung Orlowskys abgelehnt, gegen die an den Ermittlungen beteiligten Staatsanwälte wegen der Verfolgung Unschuldiger zu ermitteln. wera
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen