■ Eulennest: Miet-Pandas
Die westjapanische Stadt Kobe will für zehn Jahre Pandabären aus China mieten. Schon im Frühjahr 2000 sollten so japanische und chinesische Wissenschaftler gemeinsam das Paarungsverhalten der seltenen Tiere untersuchen, teilten die Behörden mit. Kobes Bürgermeister Kazutoshi Sasayama habe jetzt in Peking ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet. Bisher gilt es als besonders schwierig, Pandas in Gefangenschaft zu züchten. Das konnte bisher auch nicht die internationale Zusammenarbeit der Pandaexperten ändern, die die Tiere zum Teil um die halbe Welt nur zur Paarung verschickten. In China stehen die bedrohten Tiere unter strengem Schutz. Und nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen ist jeglicher Handel mit den Pandabären verboten. Aus diesem Grund auch kamen die Forscher auf die Idee, die Tiere einfach zu mieten.
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