: Eishockey: Meisterfeier ohne Fans
Foto: dpa
Meisterfeier bei geschlossener Gastronomie. Die Berliner Eisbären mussten am Freitagabend improvisieren: Zuerst hatten sie das entscheidende dritte Playoff-Finale gegen die Grizzlys Wolfsburg 2:1 (1:1, 1:0, 0:0) gewonnen. Es war, wie offiziell verkündet wird, der 100. deutsche Eishockeytitel. Dazu muss man aber die DDR-Meisterschaften, die Eisbärenvorgänger Dynamo ja auch 15-mal holte, weglassen. Für die Eisbären ist es nun nach dieser Zählart die achte deutsche Meisterschaft, erstmals allerdings ohne Zuschauer. Die Eisbären-Profis hatten im Dezember sogar auf Teile ihres Gehalts verzichtet, damit die Saison stattfinden kann. Anders als sonst waren diesmal nur zwei Siege pro Serie zum Weiterkommen und nun zum Titel notwendig – die Liga musste schnell wegen der WM im Mai/Juni beendet werden. Vor einem Jahr hatte die DEL die Saison vor den Playoffs ohne Meister-Kür abgebrochen.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen