: Eine alte Gewohnheit...
Eine alte Gewohnheit – Verse von Bäumen, vom Himmel zu
langen
oder aufzuheben vom Asphalt, und nur mit Müdigkeit zu
zahlen,
für wieder neue Traurigkeit sie zu verkaufen.
Aber über dich – alle Wörter gehören mir selbst,
ich fühl mich nicht als Schuldner der Sonne, des Todes, der
schneeigen Kiefern.
Eine Ewigkeit dauert deine Beerdigung – nahezu ein ewiges
Leben,
und ich wollte sagen, aber der Kiebitz der Angst wuchtelte
her,
weils keine Worte geziemend einer Beerdigung waren.
Und was wird bleiben nach mir? – Ein Federstrich der Stille.
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen