: Ein Stück von der Macht
■ Neues Angebot der Rote Khmer
Phnom Penh (AFP/taz) – In Kambodscha halten die Übergriffe gegen die vietnamesisch-stämmige Bevölkerung an. In den vergangenen Wochen wurden mehr als ein Dutzend Menschen überfallen und möglicherweise getötet, sagte gestern ein UNO-Sprecher in Phnom Penh. Die Roten Khmer, deren anti-vietnamesische Propaganda bei der kambodschanischen Bevölkerung auf fruchtbaren Boden fiel, versuchen sich unterdessen weiter eine Beteiligung an der Macht zu erhandeln.
Ihr offizieller Chef, Khieu Samphan, hat gestern nach Angaben von Übergangs-Staatschef Sihanouk erklärt, er wolle die von den Roten Khmer kontrollierten Gebiete öffnen, wenn seine Soldaten in die regulären Streitkräfte eingegliedert werden. Samphan habe die Teilnahme an einem runden Tisch mit Vertretern der Regierungskoalition akzeptiert.
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