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Ehekrach der Fujimoris: Susana nicht mehr First Lady

Der Ehekrach im Hause des peruanischen Präsidenten Fujimori hat einen Höhepunkt erreicht. Die Konsequenzen: Er erkannte seiner Frau Susana, die ihrem Mann während des Wahlkampfs 1990 hilfreich zur Seite stand, das Recht ab, als First Lady aufzutreten. Er warf ihr „Illoyalität und Erpressung“ vor, sprach jedoch nicht von Scheidung. „Frau Susana Higuchi kann ihre gegen die Regierung gerichteten politischen Aktionen zwar als einfache Bürgerin fortsetzen, nicht aber als First Lady“, sagte Fujimori. Seit Anfang August hatte Susana Higuchi ihren Gatten mehrfach öffentlich angegriffen und ihn unter anderem der Korruption beschuldigt. Am 3. August löste sie einen Skandal aus, indem sie den Präsidentenpalast verließ. Sie forderte die Abschaffung eines zuvor verabschiedeten Gesetzes, das Angehörigen der Präsidentenfamilie untersagt, bei den kommenden Wahlen für das oberste Staatsamt zu kandidieren.Foto: Reuter

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