: Ehe abschaffen
Nicht für die Homo-Ehe, sondern für eine allgemeine Abschaffung der Ehe hat sich der schwule AL-Abgeordnete Albert Eckert ausgesprochen. Außerdem forderte Eckert statt rückwärtsgewandter Ehe-und Familienpolitik eine lebens- und lustbejahende „Lebensweisen- Politik“. Andere Lebensformen dürften nicht mehr durch die staatliche Bevorzugung von Ehe und Familie beschnitten werden. Eckert äußerte sich vor dem Hintergrund der kürzlich in Dänemark beschlossenen Gleichstellung lesbischer und schwuler Partnerschaften mit der Ehe. Die Doppelmoral der alleinseligmachenden heterosexuellen Ehe wolle er nicht durch homosexuelle Partnerschaften kopiert sehen, erklärte Eckert, ohne bislang den pflichtgemäßen Aufschrei der christlichen Opposition hervorzufrufen.
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen