piwik no script img

EbolaKongos Epidemie erreicht Uganda

Die Ebola-Epidemie, die im Osten der Demokratischen Republik Kongo bisher 1396 Menschen getötet hat, hat erstmals ein Todesopfer im benachbarten Uganda gefordert. Die Gesundheitsministerien beider Länder bestätigten am Mittwoch den Tod eines Fünfjährigen. Der Sohn einer mit einem Ugander verheirateten Kongolesin war im Mai mit seiner Familie in den Kongo gereist, wo seine Mutter ihren an Ebola erkrankten Vater bis zu dessen Tod am 27. Mai pflegte. Die 14-köpfige Familie beschloss danach, nach Uganda zu reisen. Bei der Ausreise aus dem Kongo am 10. Juni wurden sie als Ebola-Risiko­patienten festgehalten. Sechs entzogen sich und überquerten die grüne Grenze zu Fuß. Die alarmierten ugandischen Behörden fanden sie in einem Krankenhaus, da der Junge bereits krank war. Er starb am Mittwochmorgen. Sein jüngerer Bruder und seine Großmutter sind ebenfalls erkrankt. (taz)

Nur noch 460 – dann sind wir 50.000

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 460 Freiwillge, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen