■ Drei Tage nach dem Absturz: Vermißte Kennedys von Familie für tot erklärt
Aquinnah/USA (AP) – Drei Tage nach dem Absturz des Privatflugzeugs von John F. Kennedy jr. haben die Familien der Vermißten ihre Hoffnungen aufgegeben und Kennedy, seine Frau Carolyn Bessette sowie deren Schwester Lauren Bessette für tot erklärt. „Wir sind voll unaussprechlicher Trauer über den Verlust von John, Carolyn und Lauren Bessette“, erklärte Senator Edward Kennedy, der Onkel des Verunglückten und Patriarch der Familie, am Montag nachmittag. Die US-Flagge auf dem Landsitz der Familie in Hyannis Port im Staat Massachusetts ist auf halbmast gesetzt.
Auch die Familie der beiden Frauen veröffentlichte eine Erklärung. „Wir hoffen, sie in ihrem Tod ebenso schlicht zu ehren, wie sie ihre Leben zu führen gewählt haben“, heißt es darin.
Wie eine Analyse der letzten Radarbilder inzwischen ergab, sackte die Maschine bei ihrem Anflug auf die Insel Martha's Vineyard innerhalb von 14 Sekunden jäh um 330 Meter ab. Das wären 1.410 Meter pro Minute. Dies sei kein normales Flugverhalten, sagte ein Sprecher einer Pilotenvereinigung. Normalerweise gehe ein Pilot im Interesse seiner Passagiere nur 150 bis 200 Meter in der Minute herunter.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen