: Diplomatie gegen Atomwaffen
WASHINGTON ap/taz ■ Die Vereinigten Staaten wollen die neuen Spannungen wegen des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms mit diplomatischen Mitteln beilegen. US-Staatssekretär John Bolton und Unterstaatssekretär James Kelly trafen sich gestern in Peking mit Vertretern der chinesischen Regierung. Bolton wollte anschließend nach Russland, Großbritannien und Frankreich weiterreisen, während Kelly in Seoul und Tokio erwartet wurde. Kelly leitete die Delegation, die der nordkoreanischen Regierung Anfang Oktober Beweise für ein Atomprogramm in Nordkorea vorlegte. Pjöngjang wies die Vorwürfe zunächst zurück. Nordkorea verpflichtete sich 1994 gegenüber den USA, sein Atomwaffenprogramm einzufrieren.
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