: Dioxin-Verfahren eingestellt
Die Potsdamer Staatsanwaltschaft sieht im Streit über Dioxinbelastungen auf dem Gelände des künftigen Großflughafens Schönefeld keinen Hinweis auf eine Straftat. Das Verfahren nach Anzeigen der Flughafengegner vom Bürgerverein Brandenburg-Berlin (BVBB), die schwere Verstöße gegen das Umweltstrafrecht sehen, sei eingestellt worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Der Verein habe Beschwerde gegen die Einstellung eingelegt. Diese liege nun dem Generalstaatsanwalt vor, hieß es. In seinen gegen unbekannt gerichteten Anzeigen bezog sich der BVBB auf mögliche Umweltkriminalität durch weiträumige Verseuchung von Böden und Gewässern. Die Staatsanwaltschaft hatte den Angaben zufolge geprüft, ob Behörden durch Untätigkeit die Ausbreitung des Giftes zuließen. Laut Plath ergab sich jedoch kein Anfangsverdacht für eine Straftat. Die Anzeigen des Vereins waren beim Generalbundesanwalt und der Generalstaatsanwaltschaft Brandenburgs eingegangen. DPA
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