Diebstahl im KZ Auschwitz: Haftbefehl gegen Schweden
Die polnische Justiz hat eine EU-Haftbefehl gegen einen Schweden erlassen. Er soll am Diebstahl des Auschwitz-Schriftzugs "Arbeit macht frei" beteiligt gewesen sein.
WARSCHAU apn | Im Zusammenhang mit dem Diebstahl des Auschwitz-Schriftzugs "Arbeit macht frei" hat die polnische Justiz Haftbefehl gegen einen Schweden erlassen. Das teilte ein Sprecher des Krakauer Bezirksgerichts am Dienstag mit. Demnach stellte das Gericht einen EU-Haftbefehl gegen den Verdächtigen aus. Der Mann soll den Diebstahl des Schriftzugs über dem Tor der KZ-Gedenkstätte in Auftrag gegeben haben.
Der fast fünf Meter lange und 30 Kilogramm schwere Schriftzug wurde in der Nacht zum 18. Dezember von Dieben entfernt und in drei Teile zerschnitten. Die Bruchstücke wurden kurze Zeit später im Norden Polens sichergestellt. Fünf geständige Polen wurden festgenommen.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 330 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen
meistkommentiert