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Die taz wird verkauft

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der taz, seit Wochen im Streit um die unternehmerische Zukunft der Zeitung, haben sich entschieden: Mit einer Zweidrittelmehrheit beschloß der „Verein der Freunde der alternativen Tageszeitung“ auf seinem zweiten Krisenplenum am vergangenen Samstag, das Eigentum an der taz einer neu zu gründenden taz-Genossenschaft zu übertragen. Den Abschied vom Einheitslohn hatte der Verein der Mitarbeiter schon im Oktober beschlossen. Durch gestraffte interne Strukturen soll jetzt in den kommenden Wochen die Sanierung erfolgen.

Wir setzen auf unsere LeserInnen und LiebhaberInnen: Tausende von Genossenschaftseinlagen zwischen 1.000 und 50.000 D-Mark sollen Investitionen in die Zukunft der Zeitung ermöglichen. Die taz braucht Eigenkapital — von vielen kleinen GeldgeberInnen, um ihre Unabhängigkeit zu sichern. Die zukünftige Genossenschaft wird die Aufsicht über die taz-Unternehmen haben, die redaktionelle Unabhängigkeit bleibt unberührt.

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