: Die Lebensgeschichte der Banditenkönigin
Phoolan Devi, Indiens berüchtigte „Banditenkönigin“, wird ihre Lebensgeschichte einem französischen Verlag verkaufen. Das Buch mit dem Titel „Mein Leben, eine Autobiographie“ soll im Januar nächsten Jahres erscheinen. Der Vertrag sieht für Devi eine Vorauszahlung von 30.000 Dollar vor. „Die Arbeit an dem Buch wird sie vier bis fünf Stunden täglich beschäftigen“, hofft Devis Anwalt. „Ich hoffe, das hält sie von ihrem Wunsch nach einer politischen Karriere ab.“ Devi wurde im Februar nach elf Jahren Haft entlassen. Die heute etwa 35 Jahre alte Frau soll 1981 22 Hindus getötet haben, die hohen Kasten angehörten. Sie wollte sich damit für den Tod ihres Liebhabers und Vergewaltigungen durch zwei Männer rächen. Sie selbst stammt aus einer armen Familie, die einer niederen Kaste angehört. Im Februar 1983 stellte sie sich nach einer zweijährigen Verfolgungsjagd der Polizei, beteuerte aber stets ihre Unschuld.Foto: Reuter
Unser Mittel gegen Antifeminismus
Wir machen linken Journalismus aus Überzeugung: kritisch, unabhängig und frei zugänglich für alle. Es gibt keinen Bezahlzwang, keine Paywall. Das geht nur, weil sich viele freiwillig beteiligen und unsere Arbeit unterstützen. Auch im Digitalen muss Journalismus, der für mehr Gleichberechtigung eintritt, finanziert werden. Unsere Leser:innen wissen: Journalismus entsteht nicht aus dem Nichts. Damit wir auch morgen noch unsere Arbeit machen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schon über 48.000 Menschen machen mit und finanzieren damit die taz im Netz - kostenlos für alle. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5 Euro sind Sie dabei. Jetzt unterstützen