Die FDP und die Gunst der Wähler

Licht am Ende des Tunnels

Die FDP kommt in einer Forsa-Umfrage bundesweit erstmals wieder auf fünf Prozent. Auch die AfD legt einen Prozentpunkt zu. Die Linke sinkt im gleichen Maß.

Die drei Damen von der FDP: Hat ihre Inszenierung als „Engel für Charlie“ geholfen? Bild: dpa

BERLIN rtr | Nach einer langen Durststrecke kommt die FDP in der wöchentlichen Forsa-Umfrage bundesweit erstmals seit einem Jahr wieder auf fünf Prozent. Im Wahltrend von stern und RTL verbessert sie sich im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt und würde damit bei einer Bundestagswahl ins Parlament zurückkehren.

Auch die eurokritische AfD kann einen Punkt auf sechs Prozent zulegen, während die Linke um einen Punkt auf neun Prozent fällt. Unverändert vorne liegt die Union mit 42 Prozent, weit dahinter die SPD mit 23 Prozent Zustimmung. Die Grünen kommen wie in der Vorwoche auf zehn Prozent. Allerdings gebe es einen hohen Anteil von Nichtwählern und Unentschlossenen von 29 Prozent, teilten stern und RTL mit.

Die FDP hatte kürzlich auch in Hamburg, wo am Sonntag gewählt wird, in Umfragen den Sprung über die Fünf-Prozent-Marke geschafft. Schon ihr Dreikönigstreffen Anfang Januar habe der FDP etwas Auftrieb gegeben, sagte Forsa-Chef Manfred Güllner.

Vor der Wahl in der Hansestadt werde die ehemalige Partei des Mittelstands nun noch stärker wahrgenommen. „Falls die FDP wieder in die Hamburger Bürgerschaft einzieht, dürfte der Trend stabil bleiben“, sagte Güllner. „Wenn nicht, war es nur ein Zwischenhoch.“

Bei der Bundestagswahl 2013 hatte die bis dahin mit der Union regierende FDP mit 4,8 Prozent den Einzug in den Bundestag verpasst.

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