piwik no script img

Die Deutschen schauen zu nah fern

Vier Stunden pro Tag schauen die Deutschen durchschnittlich in die Röhre. Aber nur die wenigsten achten dabei auf den richtigen Abstand zum TV-Gerät. Schauen Sie gesund! Beachten Sie unabhängig vom Standort des Gerätes folgende einfache Faustregel: Der Abstand sollte in der Regel das Sechsfache der Bildhöhe betragen. Bei einem Fernseher mit einer 72-Zentimeter-Bildschirmdiagonale beträgt die Höhe des Bildschirms 43 Zentimeter und der optimale Betrachtungsabstand demnach zirka 2,5 Meter. Aus dieser Entfernung sind Details noch gut zu erkennen, ohne daß die einzelnen „Zeilen“ das Seherlebnis beeinträchtigen. Wer einen Fernseher mit Pal plus besitzt, darf etwas näher rücken, Fernseher mit Ausschnittsvergrößerung erfordern hingegen größere Distanz. Aber auch Zuschauer, die ihrem Fernseher ganz nahe sein wollen, können das unbesorgt tun, ohne gleich die Bleischürze anlegen zu müssen. Die früher von Fernsehgeräten ausgehende Röntgenstrahlung wird heutzutage optimal abgeschirmt und spielt deshalb bei der Wahl des richtigen Abstands keine Rolle mehr. Größtmögliche Distanz sollten Sie allerdings zu jeder Art von schlechten Sendebeiträgen haben. Abb.: Titelschutzanzeiger

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen