: Die „APO-Bibel“:50 Jahre Subversion
1967 veröffentlichten der Politikwissenschaftler Johannes Agnoli und der Sozialpsychologe Peter Brückner ihre Schrift „Die Transformation der Demokratie“ und trafen mit diesem Buch sogleich einen Nerv. Vor allem Agnolis radikale Kritik der parlamentarischen Demokratie wurde in den außerparlamentarischen Bewegungen der Bundesrepublik mit großer Zustimmung aufgenommen und brachte der Schrift in den Folgejahren die Bezeichnung „APO-Bibel“ ein. Johannes Agnolis Auseinandersetzung mit dem Repräsentationsprinzip, das er als repressives Herrschaftsinstrument liest, mündet in die Kritik am konstruktiven Mitwirken in den Institutionen. Doch was ist 2017 von Agnoli und der „Transformation der Demokratie“ noch zu halten? Eine gemeinsame Podiumsdiskussion des Helle Panke e. V, dem ://aboutblank und TOP B3rlin versucht dies zu erörtern.
Montag, 11. Dezember, 20 Uhr, //:about blank, Markgrafendamm 24c, Friedrichshain, Eintritt: 2 Euro/1 Euro (erm.)
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