: Der Kampf gegen die afrikanischen Killerbienen
Alle Jahre wieder verbreiten sie Angst und Schrecken. Aus Sorge um ihre Honigproduktion wollen jetzt Mexiko, Guatemala und Belize einen Vertrag zur Bekämpfung der afrikanischen „Killerbiene“ schließen. Die aggressiven Bienen haben, wie die mexikanischen Behörden am Mittwoch mitteilten, allein im Südosten Mexikos in den letzten Jahren einen Rückgang der Honigproduktion um rund 50 Prozent verursacht. Die „Killerbiene“ wurde Anfang der 50er Jahre in Brasilien eingeführt und mit der domestizierten europäischen Honigbiene gekreuzt — mit dem Ziel, die Honigproduktion zu steigern. Einige der afrikanischen Bienen, die sich vier- bis fünfmal schneller vermehren als die gewöhnlichen Honigbienen, verselbständigten sich jedoch. Seitdem haben sie sich langsam aber sicher bis in den Süden der USA ausgebreitet. Da die auch für Tiere und Menschen gefährlichen „Killerbienen“ sich so schnell vermehren, fressen sie ihren Honig selbst auf und greifen auch Stöcke normaler Bienen an.
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