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Datenfälschungen am Max-Planck-Institut

Köln/München (dpa) – Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts für Züchtungsforschung in Köln haben bei einer Arbeitsgruppe des Instituts Datenmanipulationen aufgedeckt. Wie die Max-Planck- Gesellschaft in München mitteilte, hat sich das Kölner Institut bereits von dem zuständigen Leiter des Forschungsprojekts und der technischen Angestellten getrennt, die „Meßergebnisse manipuliert hatte“. Die Anstellungsverhältnisse mit beiden seien einvernehmlich beendet worden. Unklar ist nach Angaben der Institutsmitarbeiterin Ellen Perenboom bislang, inwieweit Fördergelder für die verfälschten Arbeiten über hormongesteuerte Zellteilung in Pflanzen bezogen wurden. Dem Projektleiter wird vorgeworfen, seiner Aufsichtspflicht nicht genügend nachgekommen zu sein. Die beiden hatten jahrelang am Institut gearbeitet und viel publiziert. Derzeit werde untersucht, „ob und inwieweit veröffentlichte Ergebnisse korrigiert werden müssen“.