Coronavirus in Deutschland: Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 22,9

In Deutschland sinken die Corona-Infektionszahlen weiter. 46 Prozent der Bevölkerung hat bereits eine Erstimpfung gegen das Virus erhalten.

Verwackelte Aufnahme eines Impfzentrums

46 Prozent der Deutschen haben eine Erstimpfung erhalten Foto: Christoph Soeder/dpa

BERLIN dpa/rtr | Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 1.204 Coronaneuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Dienstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.02 Uhr wiedergeben.

Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 1.785 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Dienstagmorgen mit bundesweit 22,9 an. Am gestrigen Montag lag sie bei 24,3, am Dienstag der Vorwoche bei 35,2. Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 140 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 153 Tote gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.702.688 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.549.900 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 89.384 angegeben.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Montag bei 0,76, am Vortag bei 0,81. Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 76 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

38 Millionen Menschen haben Erstimpfung erhalten

Mit 38 Millionen Menschen haben nach Angaben von Gesundheitsminister Jens Spahn 46 Prozent der Deutschen eine Erstimpfung erhalten. Bei einer vermuteten Impfbereitschaft von 75 Prozent der Bevölkerung blieben noch 15 Millionen, die auf eine Impfung warteten, sagt der CDU-Politiker im ARD-Morgenmagazin.

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Angesichts des Impfstoffmangels wirbt Spahn um Geduld. „Es können jetzt nicht alle innerhalb von ein, zwei Wochen geimpft werden.“ Im Verlauf des Juli würden dann alle ein Impfangebot erhalten. „Allein für diesen Monat noch erwarten wir deutlich über 20 Millionen Dosen allein von Biontech, und im Juli wird es weitere Lieferungen geben“, so Spahn.

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