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Christmette in Bethlehem ohne Arafat

Israel verweigert Arafat den Weihnachtsbesuch in Bethlehem. Häuser in Hebron zerstört

HEBRON ap ■ Die israelische Regierung will Jassir Arafat auch in diesem Jahr einen Weihnachtsbesuch in Bethlehem verweigern. Ein Regierungsvertreter erklärte, Arafat dürfe nicht an der Christmette teilnehmen. Israel will sich nach Angaben des Regierungssprechers aber bemühen, die Ausgehverbote zu lockern und den Zugang zur Geburtskirche zu ermöglichen. „Das Letzte, was wir wollen, ist ein Selbstmordanschlag am Heiligen Abend“, sagte der Vertreter. Nach jüngsten Terrordrohungen sei ein Rückzug der Streitkräfte aus der Stadt nicht möglich. Arafat hat seit 1995 wiederholt an den Weihnachtsfeierlichkeiten in Bethlehem teilgenommen. Seit einem Jahr steht er unter Hausarrest in seinem Hauptquartier in Ramallah.

Nach dem Tod von zwei Soldaten in Hebron zerstörte die israelische Armee gestern drei Häuser. Die Streitkräfte rückten am frühen Morgen mit Bulldozern ein und machten ein Haus dem Erdboden gleich, von dem aus ein Palästinenser auf die Soldaten geschossen hatte.

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