■ China: Kinkel zu Besuch
Peking (dpa) – Zum ersten Besuch eines deutschen Außenministers seit der Niederschlagung der Demokratiebewegung 1989 reist Klaus Kinkel heute für drei Tage nach China. Er begründete seinen Besuch mit dem Gebot der „Realpolitik“. Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua nannte Kinkel einen „starken Befürworter der Normalisierung der Beziehungen“. Der Vize-Fraktionschef der CDU/CSU-Fraktion, Hornhues, sagte, China werde das deutsche Verlangen nach einem ständigen Sitz im UNO-Sicherheitsrat unterstützen.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen