: Chemie-Nobel für Eiweißmessung
STOCKHOLM dpa ■ Für den tiefen Blick in die feinsten Prozesse des Lebens bekommen drei Pioniere der Biochemie in diesem Jahr den Chemie-Nobelpreis. John Fenn (85, USA), Koichi Tanaka (43, Japan) die eine Hälfte, der Schweizer Kurt Wüthrich (64) die andere. Sie zeigten mit den von ihnen erfundenen Methoden detailliert, wie Proteine aufgebaut sind. Diese Struktur wiederum liefert Hinweise auf die Funktion. So weisen die Forscher ihren Kollegen jenen Weg, der sich bereits jetzt an das weite Feld der Genomforschung anschließt. Gene liefern nur die Bauanleitung für Proteine. Erst diese Eiweiße nehmen alle Aufgaben im Körper wahr, bilden Knochen und Muskeln, steuern die Entwicklung vom Ei zum fertigen Organismus. Die Ergebnisse helfen bei der Suche nach neuen Medikamenten und Ursachen für Krankheiten. (www.nobel.se)
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen