: CDU sagt den Dialog ab
Bremen (taz) Die Islamische Förderation Bremen und die Fatih-Moschée bemühen sich seit Jahren besonders um den Dialog mit den christlichen Gemeinden in Bremen. In diesem Bemühen werden sie vom Rathaus und Bürgermeister Henning Scherf unterstützt. Zur Eröffnung der diesjährigen Islam-Woche hat die Föderation heute Vertreter der deutschen Parteien auf Podium in die Fatih-Moschée geladen (Freitag, 18 Uhr). Es kommen: Henning Scherf, Claus Jäger (FDP) und Marieluise Beck (Grüne). Nachdem die CDU ursprünglich zugesagt hatte, kam gestern von dem CDU-Vorsitzenden Bernd Neumann eine grundsätzliche Absage. Für die Integration von Mitbürgern aus dem islamischen Kulturkreis sei es „von herausragender Bedeutung, dass deutsche Politiker nicht den Eindruck erwecken, sie würden auch islamisch-extremistische gruppen als normale Gesprächspartner akzeptieren“. Thema der Diskussion: „Der Islam in Deutschland – gibt es ein Bremer Modell?“
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen