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Bush-Trommeln

■ Diepgen lädt Bush nach Berlin ein Honecker gratuliert auch

Berlins Regiermeister Eberhard Diepgen (CDU) hat den frisch gekürten US-Präsidenten George Bush zu einem baldigen Besuch in der Stadt eingeladen. In einem am Mittwoch veröffentlichten Glückwunschtelegramm erinnerte Diepgen an den Besuch des Vizepräsidenten im Jahre 1983 und betonte, „wir bauen voller Zuversicht auf ihr persönliches Engagement für die Freiheit und Sicherheit Berlins“.

Der Präsident des Abgeordnetenhauses, Rebsch, bezeichnete den Wahlsieger als „einen sehr guten Freund unserer Stadt“. Die Freundschaft zwischen Amerikanern und Deutschen habe sich in Berlin in ganz besonderer Weise bewährt. Sie werde auch künftig ein Element der internationalen Politik sein, meinte Rebsch.

Der „große Wahlsieg“ des amerikanischen Vizepräsidenten sei „eine gute Entscheidung für unsere Stadt“, erklärte CDU -Generalsekretär Landowsky. Er hoffe, daß Bush in naher Zukunft, möglicherweise zum 40.Jahrestag der Beendigung der Blockade 1989, nach Berlin kommen werde.

DDR-Staats- und Parteichef Erich Honecker hat dem Gewinner der amerikanischen Wahlen ebenfalls in einem Telegramm zu seinem Wahlerfolg beglückwünscht. In dem Telegramm heißt es einer Meldung von 'adn‘ zufolge, „daß die DDR und die USA durch die Ausgestaltung gegenseitig vorteilhafter Beziehungen einen konstruktiven Beitrag zur Fortsetzung des Abrüstungs- und Entspannungsprozesses sowie zur friedlichen internationalen Zusammenarbeit leisten können“. Eingeladen hat er Bush allerdings nicht.

dpa/taz

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