: Bürgerstiftung Bremen
wer, was, wie und wann
„Nicht alles kann oder muss von oben geleistet werden“, lautete die Begründung des Senats, als er vor rund einem halben Jahr zur Gründung einer Bürgerstiftung aufrief. Im April wurde die Bürgerstiftung Bremen offiziell gegründet. Sie bekam ein Startkapital von 200.000 Euro, das jetzt um weitere 100.000 Euro ergänzt wurde. Die Bremer Bürgerstiftung versteht sich als unabhängig von Politik und Verwaltung. Vorsitzender ist Volker Weise, Chef-Redakteur des Weser Kurier, sein Stellvertreter der ehemalige Sozialstaatsrat Hans-Christoph Hoppensack.
Die Stiftung soll Mitbestimmungsprozesse auf den Weg bringen und moderieren. Konkretes haben kürzlich rund 60 Engagierte – Bürger, Vereins- und Verwaltungsmenschen sowie Politiker – in einem „Memorandum“ gebündelt: Eine breitere Beteiligung der Bevölkerung in allen Fragen der gesamtstädtischen Planung soll es geben, Anlaufstelle soll ein Bürgerbüro sein. Dasselbe soll in den Stadtteilen geschehen, hier wird eine Stärkung der Beiratsrechte gefordert.
Jetzt soll eine Internet-Beteiligungsplattform organisiert werden, Bürgerbüros und ständige Kinder- und Jugendparlamente sollen entstehen. Erste Ergebnisse will die Stiftung Ende 2003 vorweisen. sgi
Mehr Infos: www.bremen.de/info/buergerstiftung
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