Zum Geleit: Bremens Kulturszene spielt Großstadt
■ „Breminale“, „Sommer in Lesmona“, die Company und Co. bescheren Riesenauswahl
O, ist das alles bunt hier: An diesem Wochenende scheint Bremens Kulturszene ein bisschen Berlin spielen zu wollen und macht mit einer wohl noch nie da gewesenen Fülle von Veranstaltungen einen auf Großstadt.
Wertes Publikum, Sie müssen oder können sich entscheiden: Die Kammerphilharmonie lockt vom 7. bis zum 9. Juli zum „Sommer in Lesmona“ in Knoops Park, die Bremer Sha-kespeare Company spielt auch an diesem Wochenende und noch bis Mitte Juli ihr Open-Air-Festival „Shakespeare im Park“ an der Melchersbrücke im Bürgerpark, gleich mehrere Initiativen zeigen das Auswanderungs-Spektakel „Aufbruch“ (Freitag, 20 Uhr, Schlachte), und nicht zuletzt werben die VeranstalterInnen der Breminale an den Osterdeichwiesen um die Gunst der BesucherInnen.
Auf die vielen „Konkurrenz“-Veranstaltungen haben wir schon hingewiesen (die Termine finden Sie täglich auch im Tages-progamm). Heute stellen wir Ihnen deshalb das Programm der „Breminale“ vor. Auf dieser Seite sowie auf den Seiten 26 und 27 finden Sie Informationen über das Programm sowie die aktualisierten Termine. Die kinotaz auf den nächsten beiden Seiten enthält auch Hinweise auf das Festival an den Osterdeich-Wiesen. Denn nach Jahren gibt es wieder Open-Air-Kino, das vom Kino 46 zusammengestellt wurde. Was von den Filmen zu halten ist, steht in der kinotaz. Auch die taz macht mit bei der „Breminale“: Alles darüber steht auf Seite 27. taz
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen