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Bombenexplosion in West-AfghanistanTaliban töten sechs Zivilisten

Innerhalb nur einer Woche sind am Hindukusch mindestens 17 Menschen durch Sprengsätze gestorben. 2016 kam es dadurch zu über 2.000 Toten und Verletzen.

dpa | Bei der Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe sind in der entlegenen westafghanischen Provinz Farah sechs Zivilisten getötet worden. Weitere sechs seien verletzt worden, als ihr Auto am Dienstag im Bezirk Scheba Koh auf den Sprengsatz auffuhr, sagte Provinzsprecher Mohammed Naser Mehri am Mittwoch.

An Straßen versteckte improvisierte Sprengsätze – sogenannte IEDs (improvised explosive device/unkonventionelle Sprengvorrichtung) – sind ein Hauptgrund für die steigende Zahl ziviler Opfer in Afghanistan.

Die radikalislamischen Taliban legen sie zu Tausenden. Sie wollen Truppenbewegungen behindern, aber öfter sind Zivilisten die Opfer. 2016 waren IEDs die zweitgrößte Ursache für zivile Opfer und töteten und verletzten mindestens 2156 Menschen.

Mit dem jüngsten Vorfall ist die Zahl der Opfer solcher Sprengfallen innerhalb von einer Woche auf mindestens 17 gestiegen. Erst am Montag waren im südafghanischen Kandahar vier Menschen ums Leben gekommen. Vor fünf Tagen starben in der ostafghanischen Provinz Nangarhar sieben Menschen bei einer IED-Explosion.

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