: Bodewig plant
Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig hat im April die Vorlage für einen Nationalen Radverkehrsplan präsentiert. Darin wird die Absicht bekräftigt, den velophilen Verkehrsanteil in Deutschland bis 2012 auf mindestens 27 Prozent steigern zu wollen (derzeit etwa zwölf Prozent). Mehr Einbahnstraßen sollen für den Radverkehr in Gegenrichtung geöffnet, mehr Radfahrstreifen auf den Fahrbahnen angelegt werden. Für Forschungs- und Modellprojekte zur Förderung des Radverkehrs ist eine Million Euro vorgesehen. Außerdem werden Länder und Gemeinden aufgefordert, für die Verbesserung der Fahrradinfrastruktur verstärkt Mittel aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) abzugreifen. Der ADFC sieht in Bodewigs Radverkehrsplan einen „Meilenstein für den Radverkehr in Deutschland“.
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