piwik no script img

Birmas Junta fürchtet sich vor Studenten

Bangkok (afp) — Die Militärregierung von Birma hat gestern sämtliche höheren Schulen und Universitäten geschlossen, meldet der staatliche Rundfunk in Rangun. Die Junta reagierte damit auf die seit zwei Tagen andauernden Demonstrationen von Studenten, die die Freilassung der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi und ein demokratisches Staatssystem fordern. Am Dienstag und Mittwoch sperrten bewaffnete Sicherheitskräfte die Universität in Rangun und mehrere Straßen ab, darunter auch die Universitätsstraße, wo Aung San Suu Kyi seit Sommer 1989 unter Hausarrest festgehalten wird. Dutzende von Demonstranten seien festgenommen worden, heißt es aus Rangun.

Gemeinsam für freie Presse

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen