: Biontech öffnet neuen Betrieb in Deutschland
In dem Marburger Werk sollen künftig 750 Millionen Impfdosen im Jahr hergestellt werden
Das Mainzer Pharmaunternehmen Biontech hat am Mittwoch mit der Produktion seines Corona-Impfstoffes im neuen Werk in Marburg begonnen. In einem ersten Schritt werde der Botenstoff mRNA hergestellt, teilte das Unternehmen mit. Anschließend werde er mehrfach gereinigt und konzentriert und mit einer Mischung aus Wachsen, sogenannten Lipiden, kombiniert.
Die ersten am Standort Marburg hergestellten Dosen würden voraussichtlich Anfang April ausgeliefert. Das zuständige Regierungspräsidium in Gießen hatte die Produktion des Impfstoffs in Marburg erst Mitte Januar genehmigt.
Sobald das neue Werk voll betriebsbereit sei, werde es mit einer jährlichen Kapazität von bis zu 750 Millionen Dosen des Covid-19-Impfstoffs eine der größten mRNA-Produktionsstätten in Europa sein, teilte Biontech weiter mit. Bereits im ersten Halbjahr sei die Produktion von bis zu 250 Millionen Dosen geplant. (epd)
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen