: Betr.: Wiking-Jugend
Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat gefordert, nach der Wiking-Jugend weitere rechtsextreme Gruppierungen zu verbieten. Präsidiumsmitglied Michel Friedman: „Mindestens ein Dutzend Organisationen mit 3.000 bis 5.000 militanten Anhängern können zur Zeit in Deutschland mehr oder weniger unbehelligt von Justiz und Polizei ihre Organisationsstrukturen aufbauen. Das Argument, eine rechtsextreme Organisation gäbe es schon seit 40 Jahren und sie habe die Demokratie nicht erschüttert, ist gefährlich. Darauf kann ich nur fragen, warum ein Verbot nicht viel früher verfügt worden ist.“
Foto: Wiking-Jugend marschiert auf dem Soldatenfriedhof Halbe in Brandenburg, aufgenommen von Rolf Walter/X-Press/Text: ap
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen