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■ „Beschneidung von Grundrechten“Atomgegner attackieren grünen Polizeichef

Ahaus (AFP) – Im Vorfeld der für Ende März erwarteten Castor-Transporte ins westfälische Atommüllager Ahaus hat die örtliche Bürgerinitiative schwere Vorwürfe gegen den Münsteraner Polizeipräsidenten Hubert Wimber erhoben. Als „massive Beschneidung von Grundrechten“ kritisierte die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ gestern angebliche Pläne des Grünen-Mitglieds Wimber, das atomare Zwischenlager wegen der erwarteten Demonstrationen weiträumig abzusperren und mindestens fünf Camps für die Unterbringung auswärtiger Atomgegner zu verbieten. Dies würde zu chaotischen Verhältnissen führen. Polizei und Innenministerium wollten offenbar „unbesonnene Reaktionen von Demonstranten provozieren“. Der seit September amtierende Wimber ist bundesweit der einzige Polizeipräsident mit grünem Parteibuch.

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