: Berliner Grüne für strikte Trennung
BERLIN dpa/ddp ■ Die Berliner Grünen bleiben bei der Trennung von Amt und Mandat. Auf einem Landesparteitag fanden verschiedene Anträge auf Lockerung der jetzigen Regelungen nicht die erforderliche Zweidrittelmehrheit der Delegierten. Außerdem lehnte die Basis die Abschaffung des Amts des Landesgeschäftsführers sowie die daraus resultierende höhere Vergütung der beiden Landesvorsitzenden ab. Unterdessen kündigte Landeschefin Regina Michalik an, bei den nächsten Vorstandswahlen im Februar 2003 nicht mehr zu kandidieren, führte jedoch „persönliche Gründe“ an. Im Vorfeld des Parteitags hatte Verbraucherschutzministerin Renate Künast (Grüne) für eine Lockerung der Trennung von Amt und Mandat plädiert und die Delegierten aufgefordert, „klar und überlegt“ zu entscheiden. Am 7./8. Dezember stimmt die Bundespartei über die Zukunft des Prinzips ab.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen