: Befreiungstiger lenken ein
NAKHON PATHOM ap ■ Auch die zweite Runde der srilankischen Friedensgespräche endete gestern mit einem Durchbruch: Die tamilischen Rebellen ließen ihre Forderungen nach einer Übergangsregierung in dem von ihnen kontrollierten Norden und Osten des Landes fallen. Angesichts der schnellen Fortschritte wolle man sich jetzt auf die wichtigen Themen konzentrieren, sagte der Unterhändler der Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE), Anton Balasingham. Zudem kündigte er an, die LTTE wollten andere Parteien in den von ihnen kontrollierten Gebieten zulassen. „Es ist das Ziel der Befreiungstiger von Tamil Eelam, in den politischen Mainstream einzuziehen.“ Dies bedeute in Sri Lanka, an der Demokratie teilzunehmen. Zuvor hatten Regierung und Rebellen die Bildung von zwei Komitees angekündigt, die über humanitäre Fragen und Wiederaufbau sowie die Rückführung von rund 1,6 Millionen Menschen beraten sollen. Die dritte Runde der Gespräche soll vom 2. bis 5. Dezember in Oslo stattfinden.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen