Beförderung für Königspinguin: Erst Ritter, nun General
Norwegen beförderte einen Pinguin zum Brigadegeneral. Das war längst überfällig. Aber auch andere Tiere hätten Titel verdient.
Beförderung für Königspinguin Brig Sir Nils Olav aus dem Zoo von Edinburgh: Nach seinem Ritterschlag 2008 wurde er nun zum Brigadegeneral der königlichen Garde Norwegens ernannt. Und er ist nicht das einzige Tier, das eine Auszeichnung verdient hätte.
1. Schopfäffin Naruto entriss einem Fotografen die Kamera und schoss ein Selfie. Das Urheberrecht daran bekam sie nicht. Aber „Bild-Leserreporterin des Jahres“ hätte drin sein müssen.
2. Boulevard-Medien schmähten „Crabzilla“, eine japanische Vier-Meter-Riesenkrabbe, 2011 als „Monster“. Frechheit. Warum nicht wenigstens Japan ihren Ruf wieder herstellt und sie zur „Botschafterin des guten Geschmacks“ kürt – unverständlich!
3. Problembär Bruno wanderte, sämtliche Landesgrenzen ignorierend, 2006 mehrfach von Bayern nach Österreich und zurück. Zehn Jahre nach der Erlegung des No-Borders-Aktivisten wäre ein Ehrentitel mehr als angebracht. Warum nicht „Balu, der Bayer“?!
4. Die Frisur von Donald Trump. Titel: First Fluff of the United States (twitter-Handle: @Ffotus)
Unser Mittel gegen Antifeminismus
Wir machen linken Journalismus aus Überzeugung: kritisch, unabhängig und frei zugänglich für alle. Es gibt keinen Bezahlzwang, keine Paywall. Das geht nur, weil sich viele freiwillig beteiligen und unsere Arbeit unterstützen. Auch im Digitalen muss Journalismus, der für mehr Gleichberechtigung eintritt, finanziert werden. Unsere Leser:innen wissen: Journalismus entsteht nicht aus dem Nichts. Damit wir auch morgen noch unsere Arbeit machen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schon über 48.000 Menschen machen mit und finanzieren damit die taz im Netz - kostenlos für alle. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5 Euro sind Sie dabei. Jetzt unterstützen
meistkommentiert