Bayern-Boss behält Ämter: Hoeneß darf weiter wursten

Seine Spitzenämter beim FC Bayern kann Uli Hoeneß vorerst behalten. Aber der Aufsichtsrat will den Steuerhinterziehungsfall „weiterhin beobachten“.

Edmund Stoiber (l.) und Uli Hoeneß: zwei große Deutsche. Bild: dpa

BERLIN afp | Uli Hoeneß soll trotz der Steueraffäre seine Ämter als Präsident und Aufsichtsratschef beim FC Bayern München vorerst behalten. Der Aufsichtsrat habe nach intensiver Diskussion einvernehmlich entschieden, dass Hoeneß das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden weiter ausüben solle, teilte der Verein nach der Sitzung des Gremiums am Dienstag mit.

Der 61-Jährige hatte kürzlich durch eine Selbstanzeige eingeräumt, jahrelang ein Konto in der Schweiz verheimlicht und die fälligen Steuern in Millionenhöhe hinterzogen zu haben.

Den Angaben zufolge entschuldigte sich Hoeneß und bot zudem dem Aufsichtsrat an, sein Amt als Aufsichtsratschef ruhen zu lassen, bis die Behörden über die strafbefreiende Wirkung seiner Selbstanzeige entschieden hätten.

Das Gremium habe dies mit Verweis auf die anstehenden „sportlichen Herausforderungen“ im Finale der Champions League und beim DFB-Pokal begründet. Weiter hieß es, der Aufsichtsrat werde „die Angelegenheit weiterhin beobachten und sich bei Vorliegen neuer Erkenntnisse“ erneut mit dem Thema befassen.

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