Bahnhöfe: Waffenverbot verlängert
Die Bundespolizei hat das seit 1. Oktober geltende Waffenverbot an 15 großen Berliner Bahnhöfen und dem Potsdamer Hauptbahnhof bis zum 17. November verlängert. Die Verlängerung sei nötig, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger weiterhin zu gewährleisten und die öffentliche Ordnung zu schützen, erklärte der Vizepräsident der Bundespolizeidirektion Berlin. In den ersten drei Wochen des Verbots kontrollierten Beamt*innen der Bundespolizei 4.881 Personen: Bei 229 Personen stellten sie 249 Gegenstände sicher. In 228 Fällen verstießen Reisende gegen das Waffenverbot und andere waffenrechtliche Bestimmungen. Bei den Kontrollen deckten die Einsatzkräfte zudem weitere 329 Straftaten auf. Hierbei handelte es sich um Gewalt- (81), Aufenthalts- (58) und Drogendelikte (54). Das Verbot gilt zusätzlich zum Messerverbot der Berliner Polizei in öffentlichen Verkehrsmitteln, das Mitte Juli erlassen wurde. (dpa)
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